Meine Marokko Highlights

Marokko hatte schon lange ziemlich weit oben auf meiner Liste gestanden, als ich sehr kurzfristig noch eine Kooperation mit Special Adventure und dem marokkanischen Fremdenverkehrsamt klarmachen konnte. Schon mehrere Male hatten mir Menschen erzählt, dass das Königreich eines der hübschesten und exotischsten Länder ist, die man sich vorstellen kann. Sie sollten recht behalten!

Zwar habe ich es in der einen Woche vor Ort leider nicht geschafft, alles zu sehen, was mich interessierte. Doch hier kommen zumindest schon mal meine Marokko Highlights für einen kürzeren Trip:

Marrakesch

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man in Marrakesch landet. Diese Gelegenheit sollte man auf jeden Fall nutzen, um die Stadt näher kennenzulernen! Denn die ‚Perle des Südens‘ ist ein toller Einstieg in die marokkanische Kultur. Hauptanlaufpunkt hierfür ist natürlich die Medina, also die Altstadt innerhalb der Stadtmauern.

Marrakesch - Eines der Stadttore
Marrakesch: Erstkontakt mit 1001 Nacht – Hier eines der Stadttore zur Medina

Ich würde auch jedem empfehlen, sich eine Bleibe innerhalb der Stadtmauern zu suchen, denn dann ist man immer gleich mittendrin in 1001 Nacht. Ich habe mit dem weitläufigen Hostel Equity Point sehr gute Erfahrungen gemacht. Wer etwas mehr Geld zur Verfügung hat, der findet im Viertel Hivernage Hotels ganz unterschiedlicher Klassen. Ich durfte auf Einladung zwei Nächte im Le Meridien verbringen und auch das kann ich vorbehaltlos empfehlen.

Marrakesch: Djemaa el Fna

Egal, wie viel Zeit man in Marrakesch hat: Um den Djemaa el Fna kommt man nicht herum! Mein erster Besuch am zentralen Marktplatz Marrakeschs war ein wahrer Angriff auf die Sinne. Und da hatte ich immer geglaubt, Indien wäre wahnsinnig!

Djemaa el Fna
Djemaa el Fna: Wundervolle Reizüberflutung

Nachmittags ein eher unscheinbarer Platz, erwacht der Djemaa el Fna mit Einbruch der Dunkelheit zum Leben. Unzählige Stände verkaufen dampfendes Essen, frischen Orangensaft, scharfen Ingwertee und jede Form von Souvenir. Tausende Besucher, Touristen wie Einheimische, lassen sich vom Trubel aufsaugen. Auf dem freien Teil des Platzes zaubern Frauen Henna-Kunstwerke auf Arme, andere lesen aus der Hand. Traditionelle Gruppen machen in voller Lautstärke Musik, während nebenan Geschichtenerzähler wild gestikulierend große Gruppen von Zuhörern unterhalten. Dressierte Affen und Vögel, Menschen in den buntesten Kostümen, Nippes-Verkäufer, Akrobaten – an jeder Ecke erwarten Augen, Nase und Ohren neue Eindrücke. Ich persönlich fand es einfach nur faszinierend, mich all diesen Sinneswahrnehmungen auszusetzen. Am besten geht dies mit einem heissen Glas Tee in der Hand.

Mit viel Glück kann man sogar einen Schlangenbeschwörer beobachten, doch diese werden heutzutage immer seltener. Was ja vermutlich auch besser für die Schlangen ist…

Hat man dann vom Trubel genug und/oder möchte sich einen besseren Gesamteindruck des Platzes verschaffen, so sollte man sich auf einen Minztee ins Café de France zurückziehen, selbstredend auf die Dachterrasse, von der aus man den gesamten Platz überblicken kann. Tipp: Um 19 Uhr dort sein, denn dann beginnen von allen Seiten die Muezzine über krächzende Lautsprecher zu predigen und die ohnehin schon wahnwitzige Geräuschkulisse noch zu toppen!

Marrakesch: Die Souks

Gleich neben dem Djemaa el Fna beginnen die Souks, die traditionellen Märkte, die kein Ende zu nehmen scheinen. Gasse um Gasse reihen sich die Läden aneinander und lassen den Besucher wahrlich in den Orient eintauchen. Die Farben, die Gerüche – ein echtes Fest für die Sinne! Will man sich in den engen Gassen der Altstadt nicht verlaufen, empfiehlt sich zumindest ein Stadtplan.

Oliven in Marrakesch Souks
Marrakesch Souks: Alles – und davon viel!

Die Läden sind hier, wie in allen Souks Nordafrikas nach Zünften geordnet. Es gibt einen Olivenmarkt, einen Teppichmarkt, einen Lampenmarkt, einen Gewürzmarkt…

Angenehm überrascht war ich von der Zurückhaltung der Verkäufer. Selten wird man überhaupt angeredet. Und wenn doch, dann keineswegs aufdringlich. Nur zum Minztee, dem sogenannten ‚Whisky der Berber‘ wird man öfter mal eingeladen. Und daran schliesst sich natürlich des öfteren mal ein Verkaufsgespräch an, aber da muss man dann durch! Gut zu wissen: Fasst man etwas an, dann hat man es im Verständnis der Marokkaner eigentlich schon zu 50% gekauft!

Marrakesch Souks

Besonders beeindruckend fand ich die unzähligen Lampen in allen erdenklichen Farben sowie die großen Pyramiden aus Gewürzen. Auch spannend sind die Stände, die zum Teil uralte Schilder und Gebrauchsgegenstände anbieten. Taucht man richtig tief in das Labyrinth der Souks ein, dann kann man in den offenen Werkstätten auch Menschen bei der Herstellung der Produkte beobachten.

Wo immer man etwas zu essen probieren darf, sollte man natürlich zuschlagen!

Marrakesch: Minarett der Koutoubia-Moschee

Wie die meisten Moscheen in Marokko darf man als Nicht-Moslem auch die Koutoubia-Moschee nicht betreten. Doch gerade diese Moschee ist auch von außen schon beeindruckend, besonders durch das ikonische Minarett, das man aus allen Ecken der Stadt sehen kann.

Koutoubia-Moschee
Koutoubia-Moschee

Highlight in Marrakesch: Jardin Majorelle

Dieser botanische Garten inmitten der City beherbergt Pflanzen aller fünf Kontinente. Noch viel spannender aber ist seine Geschichte sowie seine grellbunten Art-Deco-Gebäude. 1980 kaufte Yves Saint Laurent den halb verfallenen Garten und stellte ihn in mühsamer Kleinarbeit wieder her. Er verbrachte hier sogar seine letzten Lebensjahre, wovon noch ein kleines Museum und der sehenswerte Museums-Shop zeugen.

Jardin Majorelle
Jardin Majorelle

Auf dem Gelände findet sich auch das islamische Kunstmuseum, das ich sehr empfehlen kann. Erst hier wird einem die wahnsinnige Vielfalt der traditionellen Kleidung und des Schmucks der Berber deutlich – einer der Gründe, warum Yves Saint Laurent vom ersten Moment an fasziniert war von Marokko. Leider sind im Museum keine Fotos erlaubt.

Nicht verpassen sollte man das Café mit seinem kleinen Innenhof. Nach ein paar Minztee in diesem künstlerischen Ambiente fühlt man sich dann selbst, als könnte man nun Haute Couture entwerfen!

Geheimtipp in Marrakesch: Traditionelles Geschichtenerzählen

Das meiste von dem, was man heute am Djemaa el Fna sieht, ist leider nicht viel mehr als Folklore. Doch für eine wichtige marokkanische Tradition ist der Platz eine der letzten Heimstätten: Hikayat, das traditionelle Geschichtenerzählen, ist schon mehr als 1000 Jahre alt und war lange Zeit eine verbreitete Art der Nachrichtenvermittlung. Somit waren Geschichtenerzähler damals hoch angesehene Leute. Doch leider ist diese Tradition wie viele andere heutzutage am Aussterben.

Es ist toll, dass es Enthusiasten gibt, die das Hikayat nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden lassen wollen. So etwa Geschichten-Altmeister Ahmed Ezzarghani. Jeden Donnerstag um 19 Uhr übt er sich gemeinsam mit seinen Schülern in dieser uralten Tradition – mit Geschichten auf arabisch und englisch.

Hikayat im Café Clock - Tradition live erleben. Foto © Tina Meier
Hikayat im Café Clock – Tradition live erleben. Foto © Tina Meier

Wo? Café Clock, 224 Derb Chtouka. Mehr Informationen zum Geschichtenerzählabend hier.

Kasbah Telouet

Kasbah Telouet
Kasbah Telouet

Eine etwa 3-stündige Fahrt von Marrakesch entfernt findet sich dieser bezaubernde Ort im Hohen Atlasgebirge, Südmarokkos schönste Kasbah (Festung). Auch wenn der Gebäudekomplex seit der marokkanischen Unabhängigkeit mehr und mehr verfällt, kann man sich in den alten Mauern doch sehr gut in die Zeit der Sultane und Paschas hineinversetzen. Hier kamen damals die großen Karawanen auf ihrem Weg von Timbuktu nach Marrakesch durch. Und der Pascha der Region hat es sich in diesem noch immer beeindruckenden Gebäude wahrlich gutgehen lassen. Chinesische Seide an den Wänden, Zedernholz und Marmor überall. Damals waren in diesen Räumen seine fünf Hauptfrauen sowie seine 80 Konkubinen untergebracht.

Die Umgebung der Kasbah Telouet - nicht von dieser Welt
Die Umgebung der Kasbah Telouet: Nicht von dieser Welt!

Ait Ben Haddou

Sollte ich nur einen Ort nennen, der mich in Marokko beeindruckt hat, so wäre es vermutlich Ait Ben Haddou. Nach einer nicht unbeschwerlichen Anreise über die Berge erreicht man dieses kleine, geradezu unwirkliche Dorf, das die älteste Lehmsiedlung des Landes beherbergt, die sich seit Jahrhunderten bildgewaltig an den Berg schmiegt und seit 1987 UNESCO Weltkulturerbe ist.

Ait Ben Haddou
Ait Ben Haddou

Und gerade Cineasten werden beim Betrachten dieses Bildes wohl denken: Das kenn ich doch! Ait Ben Haddou war bereits Drehort für über 20 große Hollywood-Produktionen. Doch das Erste, was mir persönlich jedoch in den Sinn kam, war: Game of Thrones!

Es lohnt sich, einen Tag und eine Nacht in Ait Ben Haddou zu verbringen. Meine Empfehlung: Morgens zum Sonnenaufgang joggen gehen am Fluss oder den kleinen Hügel gegenüber des Lehmdorfes erklimmen. Um diese Zeit hat man das fantastische Panorama fast für sich allein!

Wirklich empfehlen kann ich die Auberge Tiguami Khadija, ein kleines Riad (traditionelles marokkanisches Haus mit Innenhof) mitten im Zentrum des Dörfchens. Nicht nur, dass es hier sehr gemütlich ist und die Hausherrin Khadija wirklich lecker kocht. Ihr Mann Andi, Halb-Österreicher, gibt auch sehr aufschlussreiche Führungen durchs Dorf und hat mit seinen 20 Jahren vor Ort sehr viele Anekdoten zu erzählen, durch die man viel über Marokko lernen kann. Hier geht es zu seiner Seite.

Tipp: Die Souvenirs der zahlreichen Stände vor und innerhalb des Lehmdorfes werden immer günstiger, je weiter man nach oben kommt!

Nicht verpassen: Die Maler, die ihre Kunstwerke aus einer Tinktur aus grünem Tee und Safran anfertigen. Diese ‚unsichtbare Tinte‘ lässt sich erst sehen, nachdem das Kunstwerk über einer Flamme erhitzt wurde!

Ouarzazate

Wenn man schon mal in der Gegend ist, lohnt sich auch ein Abstecher nach Ouarzazate. Das kleine Städtchen selbst hat jetzt nicht so viel zu bieten. Doch rundherum findet man in der Wüste die Kulissen verschiedener Filme.

Filmkulisse bei Ouarzazate
Filmkulisse aus ‚Paradies der Himmel‘ bei Ouarzazate: Nach dem Dreh einfach stehengelassen

Die teils riesigen Gebäude mitten in der kargen Wüste sind wirklich etwas, das man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Erst bei genauerer Betrachtung stellt man dann fest, das fast alles aus Pappmaché gebaut ist! Die meisten der Kulissen lassen sich auf eigene Faust besichtigen. Unter Umständen muss man dem jeweiligen Bewacher des Gebäudes ein paar Dirham zustecken.

Wer von Filmen nicht genug bekommen kann, der sollte zusätzlich noch eines der beiden riesigen Studios vor Ort besichtigen.

Oase Fint

Was fehlt noch für einen Abstecher in die Welt aus 1001 Nacht? Richtig, eine Oase! Und auch damit kann Marokko aufwarten. Die Oase Fint, ein grüner Tupfer inmitten karger Wüste, ist ein magischer Ort. Am Besten erkundet man sie bei einem kleinen Spaziergang durchs Flussbett, zwischen wilden Hunden und Frauen, die dort ihre Wäsche waschen.

Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Oase Fint schwingen noch lange in einem nach!
Die Ruhe und Abgeschiedenheit der Oase Fint schwingen noch lange in einem nach!

Das Hohe Atlasgebirge

Der Hohe Atlas ist wirklich ein beeindruckender Ort. Schneebedeckte, bis zu 2500 Meter hohe Gipfel, karge Berglandschaft, verschlafene Dörfer und Menschen, die zum Teil noch leben und arbeiten wie vor Jahrhunderten.

Hoher Atlas Collage

Doch besonders Off-Road-Fans kommen hier auf ihre Kosten! Denn weite Strecken kann man abseits der Strassen auch auf Strecken zurücklegen, die eher an Wanderwege erinnern. Da auf diesen schmalen Pfaden immer wieder große Felsbrocken liegen, der Abgrund oft nur ein paar Zentimeter neben den Reifen gähnt, und man auch hier und dort mal einen Fluss durchqueren muss, braucht man für diese Strecken definitiv ein Allradfahrzeug. Ich hatte das Glück, von Special Adventure auf diese Reise eingeladen worden zu sein. Der deutsche Anbieter von Off-Road-Reisen in Marokko besorgt den Teilnehmern die Fahrzeuge und kennt auch noch den kleinsten Weg durch die Berge.

Anekdote am Rande: Solltest Du vom Berber-Geländewagen, dem Berber 4×4 hören, dann ist damit etwas ganz anderes gemeint: Nämlich ein herkömmlicher Esel! ;-)

Die Agafay-Wüste

Nur etwa eine Autostunde von Marrakesch entfernt liegt diese Wüste, die sich ebenfalls sehr zum Fahren mit Geländewagen eignet. Hier kann man sich an wirklich steilen Hängen probieren. Dazu hat man im Hintergrund immer die beeindruckende Kulisse des Hohen Atlas, von der man den Blick gar nicht mehr abwenden kann.

Scarabeo Camp, Agafay Desert
Scarabeo Camp, Agafay Desert: Glamping par excellence!

Doch was das Erlebnis Agafay-Wüste erst wirklich besonders macht ist eine Nacht im Zelt! Das Scarabeo Camp bietet ein kleines Dorf aus luxuriösen Zelten, mitten im Nirgendwo. In einem größeren Zelt bekommt man hier Essen vom Feinsten serviert, danach steht man am wärmenden Lagerfeuer und geniesst einen sagenhaften Sternenhimmel!

Scarabeo Camp, Agafay Desert 3

Tipp: Es kann hier zu jeder Jahreszeit nachts ganz schön kühl werden, man sollte also besser ein paar Extralagen Klamotten dabei haben.

Und dann liegt man da, im Luxus-Zelt, mitten in der Wüste und denkt eigentlich nur noch: Wow!

Doch das Beste kommt erst noch:

Sonnenaufgang über dem Scarabeo Camp!
Der Sonnenaufgang über dem Scarabeo Camp!

Essaouira

Nach meiner Tour mit Special Adventure hatte ich noch zwei Tage und wollte ursprünglich eigentlich nach Fes, um dort die blaue Medina zu erkunden. Doch ich hörte stattdessen auf die Empfehlungen einiger Mitreisender und gelangte so schließlich in einen der entzückendsten Orte, die ich je gesehen habe: Essaouira.

Takin' it easy in Essaouira...
Takin‘ it easy in Essaouira…

Die kleine Hafenstadt am Atlantik bietet ein wundervolles Labyrinth aus Souks, ein paar alte Festungen und insgesamt eine schlicht bezaubernde Atmosphäre.

Essaouira

Stundenlang kann man hier einfach umherschlendern und staunen. Spätestens zum Sonnenuntergang jedoch sollte man sich einen Platz auf der Dachterrasse des Taros Café gesichert haben:

Wenn man das Gefühl hat, dass es gerade wirklich Ort gibt, wo man lieber wäre...
Wenn man das Gefühl hat, dass es gerade wirklich keinen Ort gibt, wo man lieber wäre…

Wirklich super gegessen habe ich in einem der letzten traditionellen Restaurants der Stadt, dem etwas versteckt liegenden Ferdaous (27 Rue Abdesslam Lebadi).

A propos…

Essen in Marokko

Die marokkanische Küche ist aus arabischen, mediterranen und Berber Einflüssen entstanden und eine wahre Gaumenfreude. Gerade die sehr spezielle Verwendung von Gewürzen sowie die häufige Kombination von süß und salzig macht das marokkanische Essen zum leckersten, was ich seit langem gegessen habe. Das beginnt schon beim Frühstück, das französisches Gebäck, aber auch marokkanische Pfannkuchen beinhaltet. Dazu ein Glas des wahnsinnig guten Orangensaftes, und zum Kaffee noch einen Minztee.

Der stark gesüsste Minztee, oftmals augenzwinkernd ‚Berber Whisky‘ genannt, ist viel mehr als nur ein Getränk. Er ist eine Art Lebensgefühl. Überall im Land sieht man Menschen beim Tee zusammensitzen und plaudern. Und oft wird man als Reisender schon kurz später in die Gruppe eingeladen.

Das berühmteste Gericht Marokkos ist Tajine, ein Eintopf, der in einem Lehmgefäß über dem Feuer zubereitet wird. Es gibt unzählige Kombinationen von Zutaten, und ein Tajine-Gericht ist leckerer als das andere.

Zwei Varianten der Tajine
Zwei Varianten der Tajine: Links Hammelfleisch mit Mandeln und Datteln, rechts eine vegetarische Tajine

Auch als Vegetarier findet man fast immer etwas zu essen. Simpel und gut ist beispielsweise der marokkanische Salat aus Tomaten, grünen Paprika und Zwiebeln. Auch fast immer erhältlich und sehr lecker: Marokkanisches Brot und Couscous.

Und als Dessert kann ich sehr geröstete Mandeln mit Puderzucker und weichen Nudeln empfehlen!

Gut zu wissen: In Marokko gilt es nicht als höflich, auf der Strasse zu essen.

Die Menschen Marokkos

Zu guter Letzt noch ein Wort über die Menschen in Marokko. Denn sie sind es letztendlich, die einen Aufenthalt im nordafrikanischen Land so speziell machen. In meiner Woche vor Ort habe ich ausnahmslos freundliche Menschen mit einem guten Sinn für Humor kennengelernt. Immer sind die Menschen am Reisenden interessiert. Und so sitzt man auch plötzlich schon wieder bei einem Minztee und beantwortet neugierige Fragen!

Herzlich, gastfreundlich, und immer zu einem Spaß aufgelegt: Marokkaner
Herzlich, gastfreundlich, und immer zu einem Spaß aufgelegt: Marokkaner

Texte und Fotos sind eine Sache. Ein ganz anderes Bild eines Landes ergibt sich jedoch durch bewegte Bilder. Und da ich diesmal wirklich eine Menge vor Ort gefilmt habe, möchte ich Euch das Ergebnis nicht vorenthalten:

Warst Du auch schon in Marokko? Was waren Deine persönlichen Highlights? Was habe ich vergessen zu erwähnen? Schreib es doch in die Kommentare!

Ich wurde zu einem Teil dieser Reise von Special Adventure und dem marokkanischen Fremdenverkehrsamt eingeladen. Wie immer beeinflusst das natürlich nicht meine objektive Berichterstattung.

 

 

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9 Kommentare

    • Danke, Lydia! Also Essen und Unterkunft sind relativ preiswert, je nach Ort etwa 50-75% der Preise in Deutschland. In ländlichen Gebieten natürlich noch günstiger. Ich kann Dir nicht genau sagen, was so eine Tour im Geländewagen kostet. Aber ich habe in Marrakesch ein supergünstiges Auto gemietet (€ 20/Tag), das mich problemlos nach Essaouira gebracht hat. Es gibt aber auch viele Langstreckenbusse, die sogar WLan haben!

    • Danke, Peter! Ich fand die Tour auch grandios. Mehr kann man aus einer Woche vor Ort wohl kaum herausholen. Und ich war sicherlich auch nicht zum letzten Mal in Marokko!
      Beste Grüße und safe travels,
      Marco

  • Für Marrakesch würde ich max. einen Tag einplanen, dafür Chefchaouen (die blaue Stadt) besuchen. Auch Fez ist sehenswert und ein Stück weit uriger/authentischer als Marrakesch. Insgesamt haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Landsleute in sehr touristischen Teilen teils wirklich hauptsächlich auf „Abzocke“ aus sind (das habe ich anderswo auch schon teils erlebt, aber noch nie derart heftig und unfreundlich). In ruhigeren Gegenden trafen wir aber überwiegend freundliche und hilfsbereite Menschen.

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