Sponsored: Food Tour mit WithLocals – Mehr als nur Essen!

Bun Bao

Es ist schon eine Weile her, da lud mich WithLocals zu einer Tour in Berlin ein. Da ich hier schon ewig lebe und auch meine, eine Menge in der Hauptstadt zu kennen, erwartete ich erst mal nicht viel. Doch ich wurde überrascht!

Das Konzept

Der Name ist Programm: WithLocals. Gemeinsam mit einer Person, die die jeweilige Stadt ihr Zuhause nennt, begibt man sich auf eine Tour. Und dabei kann man tatsächlich einiges entdecken, das man noch nicht kannte. Die Touren sind dabei so unterschiedlich, dass für jeden etwas dabei sein dürfte: Vom russischen Kochkurs über einen gemeinsamen Lauf bis hin zum Cocktail Workshop! Und natürlich wächst die Community ständig, sodass es immer wieder neue Touren im Programm gibt.

Ich war direkt fasziniert vom Konzept, das sich bereits in Asien bewährt hat und nun seit knapp einem Jahr auch in Deutschlands Städten zu Hause ist.

Meine Tour

Ich entschied mich für eine Asian Fusion Tour in Berlin Prenzlauer Berg. Ich kenne die Ecke wie meine Westentasche und wollte nun wissen, ob ich selbst hier noch etwas Neues entdecken konnte. Konnte ich!

Wir begannen die Tour im Umami, an dem ich bisher immer vorbeigelaufen war: Indonesische Fusion-Küche. Zum Auftakt gab es hier eine ‚Sapa Milk‘, Bio-Sojareismilch mit geröstetem Reis, Anisstern und Olongtee. So exotisch, wie das klingt, schmeckt es auch!

Umami
Umami

Doch auch abseits der lukullischen Erfahrungen machte die Tour sofort Spaß. Unser Guide, Sissi, war in China aufgewachsen, hatte dann in Wien gelebt und nun Berlin für sich entdeckt. Als sie erwähnte, dass sie die Verfasserin des Blogs Eating in Berlin ist, wusste ich: Wir sind in guten Händen! Und tatsächlich hatte sie gleich eine ganze Liste mit Tipps für authentisches chinesisches Essen in der Hauptstadt parat. Doch auch abseits des Themas Essen verstanden wir uns alle prächtig. Ganz, wie es das Konzept von WithLocals vorsieht, fühlte es sich schnell an, als wäre man mit ein paar Freunden essen.

Ein kleiner Spaziergang führte uns ins zweite Restaurant, das Bun Bao. Hiervon hatte ich immerhin schon mal gehört. Wir entschieden uns alle für das Trademark-Gericht: Den Bun Bao Original, einen sehr speziellen Burger. Statt normaler Brötchenhälften gibt es gedämpfte Hefebrötchen aus Reismehl, ganz wie ein chinesischer Dumpling. Zwischen diesen saftigen Hälften befindet sich gebratener Schweinebauch, Zwiebeln, eingelegter Rettich, Gemüse, Koriander und Erdnüsse in einer leicht scharfen Sauce. Alles in allem eine echte Geschmacksexplosion, ganz wie in Vietnam üblich! Das Ambiente des Bun Bao erinnert übrigens an neonbeleuchtete Metropolen wie Hong Kong.

Bun Bao
Bun Bao

Wir quatschten weiter, erzählten einander eine Menge vom jeweils subjektiv empfundenen Berlin und zogen dann weiter in den dritten und letzten Laden auf dieser Tour, das Akemi. Hier verspricht man ‚Asian Soul Food‘, eine Fusion aus diversen Cuisines wie vietnamesisch oder japanisch. Wir kehrten noch mal kurz ein für ein ungewöhnliches Dessert: Mochi Eis mit schwarzem Sesam.

Einst nannte man diesen Nachtisch in Japan ‚Speise der Götter‘ und jetzt weiß ich, warum! Der Kuchen aus Klebreis (Mochi) ist weich und leicht angewärmt. Er kommt mit einem sehr subtilen, erdigen Geschmack. In Kombination mit dem langsam schmelzenden Eis, dessen Sesam-Geschmack absolut überrascht, ist das ein wirklicher Gaumenschmaus!

Akemi
Akemi

Fazit

In knapp zwei Stunden habe ich mich quer durch die asiatische Küche gegessen, und das in Berlin Prenzlauer Berg! Ich habe mit ein paar netten Leuten gequatscht, Berlin-Tipps ausgetauscht, und mir eine ganze Liste von chinesischen Restaurants angelegt, die ich demnächst unbedingt besuchen muss. >> Ich kann diese Tour mit WithLocals daher wirklich ohne Einschränkungen empfehlen. Vor allem aber möchte ich Euch ans Herz legen, die WithLocals Tour ebenfalls mit Sissi zu unternehmen, die wirklich wahnsinnig freundlich und interessant war und voller Detail-Wissen steckte.

Kosten: Euro 38, inklusive aller Speisen.

Ich wurde auf diese Tour von WithLocals eingeladen. Das hat meine objektive Meinung jedoch nicht beeinträchtigt.

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