Werbung: Das neue Sapporo – Tradition und Moderne

Leuchtreklamen im Viertel Susukino von Sapporo

Sapporo ist die Hauptstadt der nordjapanischen Insel Hokkaido und schon lange für seine tollen Skigebiete und seine Brauereien berühmt. Doch seit einigen Jahren entwickelt sich Sapporo zu einer Stadt, die dem Besucher noch viel mehr zu bieten hat als Wintersport und Bier. In der kosmopolitischen Metropole findet man heutzutage experimentelle Küche, außergewöhnliche Hotels, eine blühende Kunstszene und ein vielfältiges Nachtleben. Ich möchte Dir hier ein paar der Sehenswürdigkeiten zeigen, die einen Besuch dieses ’neuen Sapporo‘ so lohnenswert machen.

Früher und heute – Die Geschichte Sapporos

Sapporo, wie man es heute kennt, hat sich aus den Ainu-Siedlungen in der Ishikari-Ebene entwickelt. Die schnell wachsende Stadt wurde schon bald zum wichtigsten Umschlagplatz für Japans Norden. Erstmals zu Weltruhm gelangte Sapporo im Jahr 1972, als hier die Olympischen Winterspiele zu Gast waren. Die Olympiade war der Beginn einer Entwicklung hin zu einer modernen, experimentierfreudigen und vielfältigen Stadt, die bis heute anhält. Und so unterscheidet sich die fünftgrößte Stadt des Landes von anderen urbanen Zentren Japans heute hauptsächlich durch ihre unbändige Lebendigkeit, was neben einer wachsenden Zahl an Besuchern auch die Einheimischen begeistert. Viele Menschen von der Hauptinsel sind in den letzten Jahren nach Sapporo gezogen, die Stadt ist eine der wenigen Regionen mit wachsender Bevölkerung in einem ansonsten schnell alternden Land.

Ungewöhnliches Sapporo: Chikagai und der alte Fischmarkt

Ein super Ausgangspunkt für die Erkundung Sapporos ist der Bahnhof, der direkt an das sogenannte Chikagai angeschlossen ist, ein weitläufiges unterirdisches System unter dem Zentrum. Die „Untergrundstadt“, wie sich der Name direkt übersetzt, ist mit vielen Geschäften, Cafés, Kunstgalerien und kleinen Märkten für lokale Produkte mehr als nur eine gute Möglichkeit, dem Verkehr auszuweichen oder dem Schnee zu entgehen.

Menschen im Chikagai von Sapporo

Durch das Chikagai gelangst Du auch zum Odori Park mit dem für Sapporo ikonischen Fernsehturm. Der Park bietet das ganze Jahr hindurch unterschiedlichen Festivals ein Zuhause, hier findet auch Sapporos berühmtes Schneefestival statt. Gleich um die Ecke liegt der Nijō Markt. Der alte Fischmarkt ist ein gutes Beispiel für das sich wandelnde Antlitz der Stadt und für die faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne, der man hier allerorten begegnet. Zwischen traditionellen Geschäften, die hier seit Jahrzehnten betrieben werden, lassen sich heutzutage Craft-Beer-Brauereien und hippe 2nd-Hand-Läden entdecken. Der Nijō Markt ist auch eine tolle Gelegenheit, um einen Happen zu essen. Du findest hier eine ganze Reihe von Restaurants, die vor allem lokale Erzeugnisse anbieten. Das Mezamashi Sando etwa ist ein süßes kleines Café, das ausgeklügelte, aber minimalistische Sandwiches auf besonders weichen Brötchen serviert. Diese werden in einer nahegelegenen Bäckerei eigens für das Café angefertigt. Im Koffie Kikuchi findest Du nicht nur leckere Snacks, sondern auch eine tolle Auswahl lokaler Whiskeys.

Schalen auf einem regal in sapporo
Im Mezamashi Sando

Alt und neu: Die Kunstszene Sapporos

Frisch gestärkt solltest Du nun einen Blick in Sapporos Kunstszene werfen. Ein guter Start hierfür ist das 1977 eröffnete Hokkaido Museum of Modern Art mit seiner einzigartigen Dauerausstellung, die Werke lokaler Künstler, aber auch eine Sektion mit Gemälden der Pariser Schule aus dem frühen 20. Jahrhundert beinhaltet. Neben der permanenten Ausstellung findest Du hier auch immer wechselnde Sonderausstellungen.

Mensch vor Kunst im Hoikkaid o Museum of Modern Art Sapporo

Eine Besonderheit der Kunstszene Sapporos ist die kreative Nutzung der Natur. Das beste Beispiel für diese Verbindung von Kunst und Natur ist der Moerenuma Park, wo der Künstler Isamu Noguchi ein ungewöhnliches Großkonzept realisiert hat. Auf mehr als 188 Hektar Land hat er einen Park erschaffen, der in seiner Gesamtheit eine Skulptur darstellt. Er bietet verschiedene Kunstinstallationen inmitten von Pfaden, Hügeln und eines Waldes, arrangiert in geometrischer Präzision. Der Park ist außerdem eine Anlage zur Abfallentsorgung, was ihn neben einem Kunst- auch noch zu einem Umweltschutzprojekt macht.

Eine Ausstellung der anderen Art bietet das Chitosetsuru Sake Museum. Hier lassen sich vor allem japanische Spirituosen bestaunen. Und Du hast die Möglichkeit, braufrischen Reiswein zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Produktionszyklus zu verkosten. Das Industrieviertel rund um das Museum ist super für eine Entdeckungstour. Denn  auch hier findet sich mit ursprünglichen Warenhäusern neben renovierten und heute umgenutzten Gebäuden die spannende Mischung aus Tradition und Moderne, die Sapporo so besonders macht.

Experimentell: Das Nachtleben Sapporos

Sobald in Sapporo die Sonne untergeht, lockt das Vergnügungsviertel Susukino. Unter den surrenden Neonlichtern versammeln sich hier allabendlich die Nachtschwärmer. Was Shibuya für Tokio und Dotonbori für Osaka, das ist Susukino für Sapporo. In den mehrstöckigen Gebäuden findest Du Restaurants, Kneipen und Bars für jeden Geschmack. Alleine ein Spaziergang durch die Häuser und ein Blick in die verschiedenen Läden ist bereits ein Abenteuer. Ein japanisches Sprichwort besagt: Je höher man hinaufgeht, desto tiefer ist das Erlebnis!

Leuchtreklamen im Viertel Susukino von Sapporo

Ein paar Strassen weiter liegt die Tanukikoji, eine überdachte Einkaufsstraße, die sich in sogenannte c (Blocks) mit jeweils einzigartigem Charme unterteilt. In letzter Zeit hat sich besonders Block 7 (nana-chō-me) zu einem Szeneviertel entwickelt, bei Einheimischen bekannt für seine unzähligen Gaumenfreuden. Abenteuerlustige können sich noch weiter nach Westen wagen, wo außerhalb des überdachten Areals fast jeden Tag neue Lokalitäten eröffnen. Die North Island Brewery etwa bietet Craft Beer kombiniert mit kleinen Leckereien, während das Winecafé Veraison einen guten Einblick in die blühende Weinszene Sapporos ermöglicht. Hier unbedingt probieren: Die Naturweine, für welche die Region weltweit bekannt ist!

Geheimtipp: Wem der Sinn abends nach einem alternativen Programm steht, der sollte sich das Provo anschauen, eine spannende Bar mit wechselnden DJs. Nicht nur die Musik ist hier experimentell, auch das Lichtdesign lässt den Besucher staunen. Es sind genau diese Orte, an denen man den Reiz des modernen Sapporo spüren kann.

DJ in einer Bar in Sapporo

Ebenfalls anders: Hotel in Sapporo

Parallel zur Entwicklung Sapporos steigt auch das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten. Einige der Hotels sind selbst schon eine Attraktion. So etwa das Ten to Ten, ein elegantes Hostel in einem umgebauten Studentenwohnheim mit außergewöhnlichem Design. Selbst wenn man hier nicht übernachtet, lohnt sich ein Besuch des Restaurant- und Barbereiches, wo man leckere aus lokalen Zutaten zubereitete Gerichte probieren kann.

Schild im Ten to ten Hotel Sapporo

Saporro im Auftrieb

Sapporo ist eine Stadt, die für Bewohner und für Besucher gleichermaßen attraktiv ist. Eine kürzlich veröffentlichte Studie sagt, dass über 90% der Einwohner Sapporos ihre Stadt mögen. Darüber hinaus wurde Saporro in einem landesweiten Ranking bereits zum dritten mal zur attraktivsten Stadt gewählt. In einem TripAdvisor-Ranking für Städtereisen belegte Sapporo den zweiten Platz in der Region Asien und schaffte es weltweit auf Platz 7. Das globale Interesse an Saporro wächst. Und das ist bei all den Attraktionen, die das neue Sapporo zu bieten hat, nicht verwunderlich!

Finde viel mehr Informationen über diese faszinierende Stadt auf ihrer offiziellen Website.

Transparenz: Dieser Artikel ist eine bezahlte Werbung. 

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